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Birkenblättertee selber herstellen – so einfach funktioniert es

Birkenblättertee selber herstellenSchon bei den Kelten und Wikingern galt die Birke als eine Art Wunderbaum. Sie zapften die Birke an, um ihr kraftspendendes Wasser zu trinken, sie kauten die weich geklopfte Rinde wie Kaugummi und sammelten die Blätter, um Birkenblättertee selber herstellen zu können. Heute weiß die Wissenschaft, warum Birkenblättertee selber herstellen eine gute Idee ist: Der Tee enthält eine Menge kostbare Inhaltsstoffe, die der Gesundheit zuträglich sind. Birkenblättertee selber herstellen ist relativ einfach, da Birken fast überall zu finden sind und jeder die Blätter abpflücken kann.

Ein Tee für viele Gelegenheiten

Birkenblättertee selber herstellen ist besonders im Frühling sinnvoll. Dann sind die Blätter des Baums noch jung, frisch und sie enthalten neben Betulin auch wertvolle Flavonoide, Gerbstoffe sowie Vitamin C. Das macht einen Tee aus Birkenblättern zu einem „Nierenbaum“, da vor allem die Nieren, die Blase und die Harnwege von den Wirkstoffen profitieren können. Birkenblättertee selber herstellen ist aber auch eine gute Entscheidung, um Beschwerden bei Gicht und Rheuma zu reduzieren. Birkenblätter selber herstellen hilft bei Erkältungen und selbst wenn die trockene Kopfhaut Probleme macht, ist eine Haarwäsche mit Birkenblättertee eine gute Entscheidung. Birkenblättertee ist ein sehr gesunder Tee für alle Gelegenheiten, der mit einem Löffel Honig gesüßt, auch noch sehr lecker schmeckt.

Eine Hilfe bei Nierensteinen

Nierensteine bleiben vielfach lange Zeit unbemerkt. Falls sie sich aber bemerkbar machen, dann sind die Schmerzen oftmals sehr heftig. Bevor sich Nierensteine bilden können, entsteht sogenannter Nierengries, feine Kristalle, die sich in den Harnwegen ablagern. Um zu verhindern, dass Nierengries überhaupt entsteht oder dass sich aus diesem feinen Gries Nierensteine entwickeln, ist es hilfreich, regelmäßig Birkenblättertee zu trinken. Es gibt Menschen, die neigen zu Nierensteinen und hier ist eine regelmäßige Trinkkur mit dem Tee aus den frischen Blättern der Birke eine gute Sache. Durch den Tee scheidet der Körper bis zu 15 Prozent mehr Urin aus, als das normalerweise der Fall ist. Diese harntreibende Wirkung erspart Schmerzen und eine oft langwierige Behandlung, um die Nierensteine wieder zu entfernen. Alle, die unter Nieren- oder Blasensteinen leiden, sollten daher pro Tag zwei bis drei Tassen Birkenblättertee mit einer Messerspitze Natron trinken.

Ideal auch zum Entgiften

Alle, die im Frühling eine Entgiftungskur oder eine Fastenkur planen, sollten ihren Birkenblättertee selber herstellen. Um Leber und Nieren zu entlasten, ist eine Entschlackungs- oder Entgiftungskur immer sinnvoll. Zwei Liter Birkenblättertee am Tag sollten es während der Kur sein, um die Organe zu entlasten. Das trifft in besonderem Maße auf die Haut zu, das große Organ des menschlichen Körpers. Viele nennen die Haut auch die „dritte Niere“, da der Körper nicht nur über die beiden „normalen“ Nieren giftige Stoffe loswerden möchte. Birkenblättertee selber herstellen wirkt sich zudem auf das Hautbild aus und lässt es wieder strahlen. Wer Birkenblätter selber herstellen will, kann außerdem die Gesundheit der Haut verbessern. Von einem Tee aus Birkenblättern können auch die Haare profitieren, denn als Haarspülung sorgt der Tee für volles und glänzendes Haar ohne Schuppen. Einfach wie eine normale Haarspülung anwenden, leicht in die Kopfhaut einmassieren und mit warmem Wasser wieder ausspülen.

Birkenblätter sammeln und trocknen

Wer seinen Birkenblättertee selber herstellen möchte, sollte sich im März nach einer Hängebirke umschauen, die gerade ihre ersten Blätter bekommt. Diese zarten jungen Blätter sind meist noch ein wenig klebrig, aber sie haben noch alle Inhaltsstoffe, die den Birkenblättertee so gesund machen. Nach dem Sammeln die Blätter zu Hause am besten auf einem Tuch ausbreiten und an einem luftigen und nicht zu hellen Ort trocknen lassen. Das kann je nach Raumtemperatur zwei bis drei Wochen dauern. Die getrockneten Birkenblätter anschließend mit einem scharfen Messer zerkleinern und in einen Behälter geben, der sich gut verschließen lässt. Ideal ist eine Dose aus Porzellan oder aus Keramik. Glas ist weniger geeignet, denn so kommt zu viel Licht an die Birkenblätter. Auch eine Dose aus Metall ist nicht zu empfehlen, denn die Blätter können den Geschmack des Metalls annehmen.

Fazit Birkenblättertee selber herstellen

Wer Birkenblättertee selber herstellen möchte, sollte die Blätter der anerkannten Heilpflanze im Frühling sammeln, wenn sie noch frisch sind, denn nur diese Blätter garantieren einen gesunden Tee. Alle, die einen Birkenblättertee selber herstellen möchten, können mit diesem gesunden Tee ihre Nieren entlasten und zudem die Harnwege durchspülen. Die Haut kann vom Tee aus Birkenblättern ebenfalls profitieren, denn der Tee sorgt für ein gesundes Hautbild. Rheuma und Gicht sind Krankheiten, die sich mit Birkenblättertee behandeln lassen und selbst für schönes und volles Haar ist der Tee eine gute Wahl. Es lohnt sich also in vieler Hinsicht, die Blätter der Birke zu sammeln, sie zu trocknen und daraus Tee zu kochen.

Bild: @ depositphotos.com / CHROMORANGE

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